8. Mai 2009
http://breakout.blogsport.de
Der Nato-Gipfel ist seit über einem Monat vorbei und kaum ein Mensch erinnert sich noch an die Proteste geschweige denn deren Inhalte. Während des Gipfel wurden viele Demonstrant_innen, die sich an den Protesten beteiligten, in Gewahrsam genommen. Einige wenige davon wurden willkürlich in Schnellverfahren zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Mit diesen Prozessen sollten nach Aussage Sarkozy’s Exempel statuiert werden, die Antimilitarismus- und Friedensbewegung sollte verurteilt und kriminalisiert werden. Über einem Monat nach den Verhaftungen haben es die inhaftierten Gipfelgegner_innen nun geschafft ein gemeinsames Statement zu verfassen. Darin erklären sie ihre Beweggründe sich an den Protesten gegen den Nato-Gipfel zu beteiligen und schildern ihre Situation im Gefängnis und die ihnen zu Teil werdende Solidarität.
Kriegstreiberei wird gefeiert- wer sich wehrt, kommt in den Knast
Erklärung einiger Gefangener nach dem NATO – Gipfel in Strasbourg (weiterlesen…)
Gegen Repression zum NATO Gipfel

(Quelle: irgendwo im Internet)
Im Internet kursiert seit einigen Tagen ein Aufruf zu einer Faxaktion. Am 4.Mai, einen Tag vor dem Verhandlungstermin gegen die Gefangenen von Strasbourg sollen Faxe an das Gericht geschickt werden, dem Aufruf hängt ein zweisprachiges Fax an, welches die Telefonnummer des Gerichts enthält. Dem Aufruf hängen zwei Faxversionen an einmal schwarz auf weiß (.pdf), und einmal weiß auf schwarz (.pdf). Die „Wahrheit“ so die Unterzeichnung des Faxes, geht wohl davon aus das dadurch ein Teil des Tagesablaufs im Gericht durcheinander gebracht wird. mehr:
http://breakout.blogsport.de/2009/05/01/nato-soli-faxaktion-die-wahrheit-spricht/
Es sitzen derzeit neun Leute im Zusammenhang mit der Anti-NATO-Mobilisierung in Straßburg im Knast.
Jan ist einer von ihnen. In einem Brief beschreibt die Situation im Knast, ihr findet den Brief hier:
http://www.political-prisoners.net/home.php?id=870〈=de&action=news
Matthias aus Berlin (siehe Zeugensuche unten!) hat am 5.Mai seinen ersten Prozeß.
Die Anti-NATO-Inhaftierten sind: (weiterlesen…)